Brustverkleinerung
Eine deutlich zu große und dadurch zu schwere Brust kann für die betroffene Frau sowohl eine körperliche oder eine psychische Belastung darstellen. In vielen Fällen ist es eine Kombination aus diesen beiden Faktoren.
Nicht die absolute Größe der Brust ist dabei ausschlaggebend, sondern vor allem das Verhältnis oder eben Missverhältnis zur Körpergröße und den übrigen Proportionen des Körpers. Folgeschäden einer Belastung durch eine zu schwere Brust können eine schlechte und damit ungesunde Körperhaltung sein, die im schlimmsten Fall sogar bis hin zu einem veritablen Bandscheibenvorfall führen kann. In weniger extremen Fällen drohen der Betroffenen meist Haltungsschäden, starke Nackenschmerzen und Verspannungen im Bereich von Rücken und Schultern.
Als sehr unangenehm werden darüber hinaus die durch das Tragen eines Büstenhalters verursachten Einschnürungen wahrgenommen, diese gehen meist einher mit einer chronischen Entzündung im Bereich der Brustumschlagsfalte, die sich unmittelbar unterhalb der weiblichen Brust befindet. Ausgehend von diesen körperlichen Symptomen leidet in vielen Fällen die Bewegungsfreiheit der Betroffenen und bedingt dadurch auch das Selbstbild und das Selbstwertgefühl der Frau.
Wann ist eine Brustverkleinerung sinnvoll?
Sinnvoll ist eine Brustverkleinerung immer dann, wenn einer oder mehrere der vorgenannten Faktoren zutrifft. Aus medizinischer Sicht kann und sollte eine Brustverkleinerung allerdings erst dann durchgeführt werden, wenn das Wachstum der weiblichen Brust vollständig abgeschlossen ist. Das Brustwachstum erstreckt sich über mehrere Jahre zwischen dem 11. und 21. Lebensjahr der Frau. Erst nach dem tatsächlichen Ende des Wachstums ist die endgültige Brustform und Brustgröße erreicht und es kann bei einer Übergröße der Brust über geeignete therapeutische und operative Maßnahmen wie einer Brustverkleinerung nachgedacht werden.
